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Sonderausstellung «Bergbahnen der Schweiz»

bis Dezember 2017 Infos

 

Veranstaltungskalender

bis Dezember 2016 Infos (PDF)

 

Öffnungszeiten

Di bis Fr 10 - 17 Uhr
Sa / So und Feiertage 10 - 18 Uhr
Mo geschlossen

 

Anreise

Mit dem Zug ab Chur in 1:15h. Das Museum befindet sich direkt gegenüber des Bahnhofs Bergün.

Bahnmuseum Albula
Plazi 2A
7482 Bergün / Bravuogn
Telefon +41 (0)81 420 00 06

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Der Mensch und die Technik

Das Bahnmuseum ist kein staubtrockenes Archiv sondern ein Ort, an dem man spannende Erlebnisberichte aus erster Hand erhält. Wie sieht der Alltag einer Lokomotivführerin aus? Welche Aufgaben hat ein Streckenwärter? Welchen Lohn bekam ein Gleisbauer Ende des 19. Jahrhunderts? Wie viele Tote forderte der Bau der Albulabahn?

Gebaut von Menschen für Menschen

Verschiedene herausragende Persönlichkeiten prägten Projektierung und Gründung der Bahngesellschaften in Graubünden, die Planung und den Bau der Strecken sowie den Betrieb und die Instandhaltung der Bahnen, was schliesslich zur Würdigung der Albula- und Berninabahn als UNESCO-Weltkulturerbe führte. Die Geschichte ist eng verbunden mit dem Wirken von Politikern und Ingenieuren, Tunnelarbeitern und Depothandwerkern, Menschen wie zum Beispiel dem Zugführer Augustin, der im Bahnmuseum zu Wort kommt. Das Bahnmuseum Albula sammelt persönliche Geschichten, gefunden in Archiven und  Zeitzeugenberichten, in historischen Filmfragmenten und Fotografien, in Radioreportagen und Zeitungsartikeln. Erst durch diese Aufzeichnungen beginnen die Objekte in der Sammlung von technischem Gut der Rhätischen Bahn zu sprechen.

Eine Reise durch die Zeit

Dem Besucher werden mittels interaktiver Installationen, Klangräumen und Simulatoren die Geschichte der Bahn und ihre Persönlichkeiten vermittelt; der Besucher wird Teil der Geschichte, die er im Bahnmuseum Albula erlebt. Kultur- und sozialgeschichtliche Themen haben einen grossen Stellenwert im Bahnmuseum Albula, so werden neben den grossen Veränderungen, die der Eisenbahnbau im Kanton Graubünden mit sich brachte, auch die kleinen Details beachtet; neben der Frage nach der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Bahn für den Kanton hat die Berücksichtigung der individuellen Arbeits- und Lebenssituationen im Umfeld der Bahn nicht weniger Aufmerksamkeit verdient. Der Besucher wandelt durch Täler und Tunnel, besucht eine Staziun und eine Werkstattgrube, vertieft sich in die von „Götti Hans“ – einem Bankier im St. Moritz der Jahrhundertwende – überlieferten Berichte über die Ausschweifungen und Lustbarkeiten der Kurgäste während der Belle Epoque, lauscht den Erinnerungen eines Lehrers aus Chur an seine Bähnlerfamilien-Kindheit in einer Bahnstation der 1950er bis 1970er Jahre, oder nimmt Teil an einem Gespräch zwischen einem pensionierten Lokomotivkonstrukteur und einem aktiven Lokführer über die Lokomotive GE 4/4.

Dabeisein und mitmachen

Der Besucher wird eingeladen, mitzudenken und anzupacken, sei es an geopolitischen Diskussionen und Entscheidungsprozessen zur Streckenführung am eigens für das Bahnmuseum entwickeltem Topografie-Simulator, oder beim Versuch, am Bremssimulator seine Geschicklichkeit beim punktgenauen Halten eines Zuges mittels einer Vakuumbremse zu testen. Weitere digitale und analoge Interaktionsmöglichkeiten begleiten Jung und Alt durch die Geschichte der Rhätischen Bahn.